
Soziale Sicherheit – heute und morgen
Soziale Sicherheit braucht einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Im Fonds Soziales Wien (FSW) ist das seit jeher gelebte Grundhaltung. Im vergangenen Jahr rückte die Budgetsituation noch stärker in den Fokus – im Bund, in den Ländern und in den Gemeinden. Auch der FSW hat bei der Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel Priorisierungen vorgenommen, ohne dabei seinen Auftrag aus den Augen zu verlieren: ein dichtes soziales Netz für die Wiener Bevölkerung sicherzustellen.
„Gerade in herausfordernden Zeiten zeigen sich die Stärken der Wiener Soziallandschaft, die über Jahrzehnte erarbeitet wurden. Dem FSW und seinen Partnerorganisationen ist es auch 2025 gelungen, die Versorgung der Menschen in Wien sicherzustellen. Pflege, Betreuung und soziale Unterstützung bleiben dort verfügbar, wo sie gebraucht werden. Darauf können sich die Wiener:innen verlassen“, betont Sozialstadtrat Peter Hacker.
„Dem FSW und seinen Partnerorganisationen ist es auch 2025 gelungen, die Versorgung der Menschen in Wien sicherzustellen. Pflege, Betreuung und soziale Unterstützung bleiben dort verfügbar, wo sie gebraucht werden. Darauf können sich die Wiener:innen verlassen.“

FSW-Budget sichert soziale Dienstleistungen für 133.500 Wiener:innen
Mit einem Gesamtaufwand von rund 2,9 Milliarden Euro wurden Leistungen in den Bereichen Pflege und Betreuung, Behinderung und Inklusion, Obdach- und Wohnungslosenhilfe und Geflüchtete und Grundversorgung finanziert. Der überwiegende Anteil dieser Mittel – 93,1 % – floss direkt als Leistungsförderungen und -finanzierungen in soziale Dienstleistungen für 133.500 Menschen in Wien. Damit wurden auch 31.000 Arbeitsplätze in der Wiener Soziallandschaft gesichert.
Klare Haltung für die Kund:innen
„Hinter jeder Zahl der FSW-Unternehmensgruppe stehen Menschen in Wien mit den unterschiedlichsten Bedarfen. Unser Anspruch ist es, unsere Leistungen für diese Menschen auch in Zukunft treffsicher und effizient gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen zu organisieren“, erklärt Anita Bauer, Vorsitzende der FSW-Geschäftsführung.
Der FSW ist die zentrale Anlaufstelle im Wiener Sozialbereich und sorgt gemeinsam mit seinen 170 Partnerorganisationen dafür, dass soziale Leistungen dort ankommen, wo sie gebraucht werden. „Wer in Wien Unterstützung braucht, ist bei uns im FSW-Kund:innenservice richtig. Dieser Bereich verkörpert unseren hohen Anspruch an die Servicequalität von sozialen Leistungen: Vom ersten Kontakt bis zur Leistungserbringung und darüber hinaus ist der FSW zentraler Ansprechpartner an der Seite der Wiener:innen – an 365 Tagen im Jahr“, hebt FSW-Geschäftsführerin Susanne Winkler hervor.
Soziale Sicherheit trotz engem budgetären Rahmen
„Die Teuerungswelle der vergangenen Jahre treibt weiterhin Kosten in nahezu allen Bereichen in die Höhe, das wirkt sich auch spürbar auf unser Budget und die Betreuung unserer Kund:innen aus. Unsere Aufgabe ist es, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln auch weiterhin treffsicher und effizient dafür zu sorgen, dass die Wiener:innen jene Leistungen erhalten, die sie benötigen“, resümiert FSW-Geschäftsführer Michael Rosenberg.
Wir laden Sie ein, im Online-Geschäftsbericht die spannenden Details des vergangenen Geschäftsjahres nachzulesen und noch einmal Revue passieren zu lassen, was wir mit unseren Partnerorganisationen für die Menschen in Wien gemeinsam erreicht haben.
* Seit der Umstellung auf das neue Betreuungsinformationssystem Grundversorgung des Bundes (BGN) im Juni 2025 sind Auswertungen für die Flüchtlingshilfe nur eingeschränkt möglich; eine geringfügige Schwankungsbreite kann daher nicht ausgeschlossen werden.